It’s not the size of the dog in the fight…

„It’s not the size of the dog in the fight,
it’s the size of the fight in the dog.“

(Es ist nicht die Größe des Hundes im Kampf,
es ist die Größe des Kampfes im Hund.)
Mark Twain

Eigentlich hatte ich diesen Beitrag schon fast fertig, aber dann ist schon wieder etwas Neues passiert.

Nuckeln am Kong ist ungemein beruhigend. Kira liebt diese Art der aktiven Entspannung.
Nuckeln am Kong ist ungemein beruhigend. Kira liebt diese Art der aktiven Entspannung.

Kurze Vorgeschichte: Kira wurde, kurz nachdem ich sie übernommen hatte, zweimal innerhalb weniger Wochen von dem gleichen Hund gebissen. Kira war jedes Mal angeleint, der andere Hund lief frei. Vor diesen Vorfällen hatte ich kein Leinenpöbelproblem mit ihr, anschließend fast immer – gewundert hat mich das nicht.

Seit fast anderthalb Jahren übe ich mit ihr inzwischen „Zeigen und Benennen“; das Aggressionsproblem hat sich auf kleine Unsicherheiten reduziert; und bei entsprechendem Abstand und wenn die Impulskontrolle noch nicht aufgebraucht ist, können wir sogar an bellenden Hunden völlig entspannt vorbeigehen.

Weiterlesen »

Ist genereller Leinenzwang tatsächlich kein Unsinn?

Wer zwischen dem 1. April und dem 15. Juli mit seinem Hund ohne Leine in der sogenannten freien Landschaft, also draußen unterwegs ist und dabei erwischt wird, muss bis zu 5000 Euro Strafe zahlen. Diesen generellen Leinenzwang während der Brut- und Setzzeit will das Niedersächsische Gesetz über den Wald und die Landschaftsordnung (NWaldG). Es stellt Hunde unter den Generalverdacht, dass sie – kaum von der Leine gelassen – nichts anderes im Kopf mehr haben, als Kitze und junge Hasen zu jagen und kleine Vögel aus dem Nest zu stibitzen. Weil das Unsinn ist, startete der Tiermediziner Ingo Nolte zusammen mit einigen anderen eine Intitiative zur Abschaffung des pauschalen Freilaufverbots. Gestern haben die Initiatoren der Aktion Listen mit 13.000 Unterschriften an den Staatssekretär des Landwirtschaftsministeriums übergeben.

Fizz (vorn) und Skipper haben gelernt, Wege nicht zu verlassen. Weil aber auch diese Asphaltpiste in der Pattenser Feldmark Teil der freien Landschaft ist, dürfen sie hier dreieinhalb Monate lang nicht frei laufen.
Fizz (vorn) und Skipper haben gelernt, Wege nicht zu verlassen. Weil aber auch diese Asphaltpiste in der Pattenser Feldmark Teil der freien Landschaft ist, dürfen sie hier dreieinhalb Monate lang nicht frei laufen.

13.000! Wow! Oder besser: Wau! Dass ich einer der Unterstützer der Initiative bin, könnt ihr euch denken. In diesem Blog habe ich mich immer wieder über den Unsinn des Leinenzwangs geäußert. Denn „Hundeleben an der Leine“ heißt dieser Blog, weil Hannover an der Leine liegt. Nicht, weil ich die Meinung vertrete, dass Hunde stets an der (Hunde-)Leine zu führen seien.

Weiterlesen »

Expertenbeitrag: Ein starkes Herz für ein langes Hundeleben – Herzvorsorge beim Hund

Herzvorsorge ist wichtig: Mit Antioxidantien kann ich meinen Hund vor Herzproblemen schützen. (Foto: futalis)Herzvorsorge ist wichtig: Mit Antioxidantien kann ich meinen Hund vor Herzproblemen schützen. (Foto: futalis)

Genau wie Menschen können auch Hunde unter Herzproblemen leiden. Eine sogenannte Herzinsuffizienz kann sowohl angeboren als auch erworben sein. Erkrankungen wie Adipositas, also Übergewicht, können das Risiko für Herzerkrankungen erhöhen. Die Ernährungsexpertin Dr. Maria Hänse von futalis geht in diesem Fachbeitrag auf die Ursachen von Herzstörungen bei Hunden ein und gibt Empfehlungen, wie Hundehalter Herzproblemen vorbeugen können.

» weiterlesen

Weit, weiter, immer weiter? Spaß hat jeder, der kreativ spielt!

„Her damit!“ Skipper findet die Tchibo-Ballschleuder mit dem leuchtend roten Quietscheball toll.
„Her damit!“ Skipper findet die Tchibo-Ballschleuder mit dem leuchtend roten Quietscheball toll.

Diese Woche gibt es bei Tchibo „Sommerspiele für die ganze Familie“ – dabei schließt „alle“ auch Haustiere mit ein. Das gefällt mir. Und meine Hunde durften zwei der Hundespielzeuge vorher testen: die leuchtend blaue Wurfscheibe (für 7,95 Euro) und die Ballschleuder mit leuchtend rotem Quietscheball (für 6,95 Euro).

Aus dem Tchibo-Sortiment „Sommerspiele für die ganze Familie“: leuchtend blaue Wurfscheibe und Ballschleuder mit leuchtend rotem Quietscheball. Dazu passt die Leckerlitasche aus dem vorigen Angebot des Kaffeerösters für Menschen mit Hund.
Aus dem Tchibo-Sortiment „Sommerspiele für die ganze Familie“: leuchtend blaue Wurfscheibe und Ballschleuder mit leuchtend rotem Quietscheball. Dazu passt die Leckerlitasche aus dem vorigen Angebot des Kaffeerösters für Menschen mit Hund.

Weiterlesen »

Paket für Private – eine Bildergeschichte

Das Team der Hundewunderbox hat meinen Blog entdeckt und findet ihn „sehr gut, informativ und wunderbar gestaltet“. Ich habe mich sehr über dieses Lob gefreut. Erst mal nicht so doll habe ich mich über das Angebot gefreut, das Produkt der Hamburger Wunderboxen GmbH & Co KG zu testen. Denn der Sinn einer liebevoll gepackten Überraschungsbox für Hund und Halter mit ausgefallenen, gesunden Produkten (Leckerli, Spielzeug, etc.) hat sich mir nicht auf den ersten Blick erschlossen. Und ganz preiswert sind die Hundewunderboxen auch nicht …

Startseite: Hier geht es zur Hundewunderbox. (Screenshot)
Startseite: Hier geht es zur Hundewunderbox. (Screenshot)

Weiterlesen »

Gastbeitrag: Rückblickende Gedanken zweier Hundehalter vom (Wahn-)Sinn über die Geburtsstellung der Hunde

Die Seite über die Rudelstellungen von Barbara Ertel im Internet. (Screenshot)
Die Seite über die Rudelstellungen von Barbara Ertel im Internet. (Screenshot)

Im Moment schwappt ein Trend durch die Hundeszene, den ich persönlich für (schlechte) Satire halte: Es geht um die (angeblich) vererbten Rudelstellungen bei Hunden. Kollege Thomas Riepe hat zu diesem unsäglichen Trendthema Mitte Februar einen wie immer guten Blogbeitrag verfasst. Den Link zu „Hilfe, in unserer Rudelstellung fehlt die Nr.2!“ habe ich vorigen Freitag auf der Facebook-Seite zum Hundeblog geteilt. Hannah Maxellon hat daraufhin dort laut überlegt, ob sie einen Erfahrungsbericht schreiben soll. Kurzum, hier ist er. Ich freue mich sehr, dass ich Hannahs sehr mutige Erzählung samt ihrer persönlichen Schlussfolgerungen als Gastbeitrag veröffentlichen darf.

Sämtliche Probleme mit unseren Hunden lassen sich durch die „Rudelstellung“ erklären und lösen. Keine Probleme allerdings auch.

Der Gedanke, meine Erfahrungen zu Barbara Ertel und ihrem „Wissen“ über die Geburtsstellung der Hunde niederzuschreiben, dreht sich nun schon einige Zeit in meinem Kopf. Ich weiß, dass meine Rezension des Workshops in Baunach (Bayern) bei den Anhängern der Rudelstellung hektisches Treiben auslösen und meinen Verstoß aus „ihren Reihen“ bewirken wird. Allerdings möchte ich Rudelstellungsinteressierten – zu denen ich mich zählte – eine Warnung aussprechen, indem ich meine Erfahrungen vom 22. Februar 2014 hier darstelle.

Weiterlesen »

Veränderungen

Langsam und fast ohne dass ich es bemerkt habe, hat sich das Verhalten meines Hundes verändert. Auf manche Veränderungen habe ich lange hin gearbeitet, andere haben sich irgendwie ergeben und irgendwann ist es mir erst richtig bewusst geworden.

Toben mit anderen Hunden ist und bleibt das Größte:  Kira und Doggenmädchen Pearl. (Foto: Karin Götting)
Toben mit anderen Hunden ist und bleibt das Größte: Kira und Doggenmädchen Pearl. (Foto: Karin Götting)

So auch diesmal. Kira wird bald vier Jahre alt, vor ungefähr einem Jahr ist mir die erste größere Veränderung aufgefallen. Als ich sie mit knapp zwei Jahren bekommen habe, war sie ein stürmischer, aber gut erzogener Junghund, der gut mitgearbeitet hat, jedoch noch viel lieber mit anderen Hunden getobt hat. Der Rückruf aus einem Kontakt mit anderen Hunden war absolut nicht ihr Ding, und daran habe ich von Anfang an viel gearbeitet und bin immer noch dabei, mich in diesen Situationen für sie interessanter zu machen. Es ist ja nicht so, als würde ich ein Spielverderber sein wollen, aber wenn sie irgendwann einmal wirklich freilauffähig sein soll, dann muss ich sie auch von anderen Hunden abrufen können, ohne dass sie vorher „Guten Tag!“ sagt und damit möglicherweise die Trainingsanstrengungen anderer Hundehalter zunichte macht.

Weiterlesen »

Fachbeitrag: Futtermittelallergien bei Hunden

Eine Futtermittelallergie kann in jedem Alter, bei jeder Hunderasse und unabhängig vom Geschlecht auftreten. (Foto: futalis)
Eine Futtermittelallergie kann in jedem Alter, bei jeder Hunderasse und unabhängig vom Geschlecht auftreten. (Foto: futalis)

„Immer häufiger leiden Hunde unter Futtermittelallergien“, sagt Tierärztin Dr. Maria Hänse von futalis. Allergische Reaktionen ziehen unter anderem dermatologische Probleme nach sich. Nicht selten lösen Milchprodukte, verschiedene Getreidesorten und Rindfleisch allergische Reaktionen bei Hunden aus. Wie lässt sich eine Empfindlichkeit gegenüber bestimmten Inhaltsstoffen im Futter diagnostizieren? Und welche Rolle spielt dabei eine Ernährung mit einem bedarfsangepassten Hundefutter? Die Expertin für Hundeernährung klärt in diesem Gastbeitrag auf.

» weiterlesen

Die Hund-und-Katze-Schnüffeldecke

Perfekte Drinnenbeschäftigung: Kira bei der Futtersuche. (Foto: Karin Götting)
Perfekte Drinnenbeschäftigung: Kira bei der Futtersuche. (Foto: Karin Götting)

Für den Fall, dass ich mal mit meinem Hund wenig draußen unternehmen kann und unsere gewöhnlichen Aktivitäten (Hundesport, Wanderungen) wegen des Wetters oder wegen Krankheit ausfallen müssen, habe ich für meine Tiere – neben Kira gibt es noch Kater Eric – eine Schnüffeldecke gemacht. Damit kann man den Hund eine Weile beschäftigen, vorausgesetzt, er sucht in der Decke und zerrt sie nicht nur rum – und man füttert Trockenfutter.

Schnüffelkater: Eric macht das Suchspiel genauso viel Spaß wie Kira. (Foto: Karin Götting)
Schnüffelkater: Eric macht das Suchspiel genauso viel Spaß wie Kira. (Foto: Karin Götting)

Weiterlesen »

Grenzenloser Spaß im Schnee – oder?

Ich wohne in der Stadt, immer schon, ich bin ein Stadtkind. Und ich muss zugeben, ich genieße viele der Vorteile, die das Stadtleben so mit sich bringt, vor allem im Winter: geräumte Straßen, erreichbare Supermärkte – das ist ein Luxus, den ich zu schätzen weiß. Da ich außerdem in Stadtrandlage wohne, habe ich zugleich die Möglichkeit, innerhalb kürzester Zeit mit meinem Hund in eines der umliegenden Naherholungsgebiete oder Landschaftsschutzgebiete zu fahren.

Spaß im Schnee: Kira lässt den Blick über die winterliche Landschaft streifen. (Foto: Karin Götting)
Spaß im Schnee: Kira lässt den Blick über die winterliche Landschaft streifen. (Foto: Karin Götting)

Der große Nachteil von geräumten Straßen in der Stadt ist jedoch, dass ich auch mit den gestreuten Fußwegen leben muss. Denn leider gibt es, trotz des Salzverbots auf Hannovers Gehwegen, immer noch Mitbürger, die das konsequent ignorieren und mehr oder weniger viel Salz streuen – mit negativen Folgen für unsere Umwelt, aber auch für die Pfoten von Hunden und Katzen.

Weiterlesen »