Gastbeitrag: Rückblickende Gedanken zweier Hundehalter vom (Wahn-)Sinn über die Geburtsstellung der Hunde

Die Seite über die Rudelstellungen von Barbara Ertel im Internet. (Screenshot)
Die Seite über die Rudelstellungen von Barbara Ertel im Internet. (Screenshot)

Im Moment schwappt ein Trend durch die Hundeszene, den ich persönlich für (schlechte) Satire halte: Es geht um die (angeblich) vererbten Rudelstellungen bei Hunden. Kollege Thomas Riepe hat zu diesem unsäglichen Trendthema Mitte Februar einen wie immer guten Blogbeitrag verfasst. Den Link zu „Hilfe, in unserer Rudelstellung fehlt die Nr.2!“ habe ich vorigen Freitag auf der Facebook-Seite zum Hundeblog geteilt. Hannah Maxellon hat daraufhin dort laut überlegt, ob sie einen Erfahrungsbericht schreiben soll. Kurzum, hier ist er. Ich freue mich sehr, dass ich Hannahs sehr mutige Erzählung samt ihrer persönlichen Schlussfolgerungen als Gastbeitrag veröffentlichen darf.

Sämtliche Probleme mit unseren Hunden lassen sich durch die „Rudelstellung“ erklären und lösen. Keine Probleme allerdings auch.

Der Gedanke, meine Erfahrungen zu Barbara Ertel und ihrem „Wissen“ über die Geburtsstellung der Hunde niederzuschreiben, dreht sich nun schon einige Zeit in meinem Kopf. Ich weiß, dass meine Rezension des Workshops in Baunach (Bayern) bei den Anhängern der Rudelstellung hektisches Treiben auslösen und meinen Verstoß aus „ihren Reihen“ bewirken wird. Allerdings möchte ich Rudelstellungsinteressierten – zu denen ich mich zählte – eine Warnung aussprechen, indem ich meine Erfahrungen vom 22. Februar 2014 hier darstelle.

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Veränderungen

Langsam und fast ohne dass ich es bemerkt habe, hat sich das Verhalten meines Hundes verändert. Auf manche Veränderungen habe ich lange hin gearbeitet, andere haben sich irgendwie ergeben und irgendwann ist es mir erst richtig bewusst geworden.

Toben mit anderen Hunden ist und bleibt das Größte:  Kira und Doggenmädchen Pearl. (Foto: Karin Götting)
Toben mit anderen Hunden ist und bleibt das Größte: Kira und Doggenmädchen Pearl. (Foto: Karin Götting)

So auch diesmal. Kira wird bald vier Jahre alt, vor ungefähr einem Jahr ist mir die erste größere Veränderung aufgefallen. Als ich sie mit knapp zwei Jahren bekommen habe, war sie ein stürmischer, aber gut erzogener Junghund, der gut mitgearbeitet hat, jedoch noch viel lieber mit anderen Hunden getobt hat. Der Rückruf aus einem Kontakt mit anderen Hunden war absolut nicht ihr Ding, und daran habe ich von Anfang an viel gearbeitet und bin immer noch dabei, mich in diesen Situationen für sie interessanter zu machen. Es ist ja nicht so, als würde ich ein Spielverderber sein wollen, aber wenn sie irgendwann einmal wirklich freilauffähig sein soll, dann muss ich sie auch von anderen Hunden abrufen können, ohne dass sie vorher „Guten Tag!“ sagt und damit möglicherweise die Trainingsanstrengungen anderer Hundehalter zunichte macht.

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Fachbeitrag: Futtermittelallergien bei Hunden

Eine Futtermittelallergie kann in jedem Alter, bei jeder Hunderasse und unabhängig vom Geschlecht auftreten. (Foto: futalis)
Eine Futtermittelallergie kann in jedem Alter, bei jeder Hunderasse und unabhängig vom Geschlecht auftreten. (Foto: futalis)

„Immer häufiger leiden Hunde unter Futtermittelallergien“, sagt Tierärztin Dr. Maria Hänse von futalis. Allergische Reaktionen ziehen unter anderem dermatologische Probleme nach sich. Nicht selten lösen Milchprodukte, verschiedene Getreidesorten und Rindfleisch allergische Reaktionen bei Hunden aus. Wie lässt sich eine Empfindlichkeit gegenüber bestimmten Inhaltsstoffen im Futter diagnostizieren? Und welche Rolle spielt dabei eine Ernährung mit einem bedarfsangepassten Hundefutter? Die Expertin für Hundeernährung klärt in diesem Gastbeitrag auf.

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Die Hund-und-Katze-Schnüffeldecke

Perfekte Drinnenbeschäftigung: Kira bei der Futtersuche. (Foto: Karin Götting)
Perfekte Drinnenbeschäftigung: Kira bei der Futtersuche. (Foto: Karin Götting)

Für den Fall, dass ich mal mit meinem Hund wenig draußen unternehmen kann und unsere gewöhnlichen Aktivitäten (Hundesport, Wanderungen) wegen des Wetters oder wegen Krankheit ausfallen müssen, habe ich für meine Tiere – neben Kira gibt es noch Kater Eric – eine Schnüffeldecke gemacht. Damit kann man den Hund eine Weile beschäftigen, vorausgesetzt, er sucht in der Decke und zerrt sie nicht nur rum – und man füttert Trockenfutter.

Schnüffelkater: Eric macht das Suchspiel genauso viel Spaß wie Kira. (Foto: Karin Götting)
Schnüffelkater: Eric macht das Suchspiel genauso viel Spaß wie Kira. (Foto: Karin Götting)

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Grenzenloser Spaß im Schnee – oder?

Ich wohne in der Stadt, immer schon, ich bin ein Stadtkind. Und ich muss zugeben, ich genieße viele der Vorteile, die das Stadtleben so mit sich bringt, vor allem im Winter: geräumte Straßen, erreichbare Supermärkte – das ist ein Luxus, den ich zu schätzen weiß. Da ich außerdem in Stadtrandlage wohne, habe ich zugleich die Möglichkeit, innerhalb kürzester Zeit mit meinem Hund in eines der umliegenden Naherholungsgebiete oder Landschaftsschutzgebiete zu fahren.

Spaß im Schnee: Kira lässt den Blick über die winterliche Landschaft streifen. (Foto: Karin Götting)
Spaß im Schnee: Kira lässt den Blick über die winterliche Landschaft streifen. (Foto: Karin Götting)

Der große Nachteil von geräumten Straßen in der Stadt ist jedoch, dass ich auch mit den gestreuten Fußwegen leben muss. Denn leider gibt es, trotz des Salzverbots auf Hannovers Gehwegen, immer noch Mitbürger, die das konsequent ignorieren und mehr oder weniger viel Salz streuen – mit negativen Folgen für unsere Umwelt, aber auch für die Pfoten von Hunden und Katzen.

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Gassi-Tipp: Hunderunde im Osterwald

Spaniel-Power: Im Osterwald können Hunde herrlich toben. (Foto: Catharina Cordes)
Spaniel-Power: Im Osterwald können Hunde herrlich toben. (Foto: Catharina Cordes)

Spanielfan Catharina Cordes berichtet dieses Mal nicht von komischen Begegnungen, sondern verrät einen 5-von-5-Pfoten-Gassi-Tipp an der Leine für die Hundeblog-Aktion „Hannover geht gassi“. Wobei das „an der Leine“ nicht stimmt, denn Catharina war bei mir umme Ecke unterwegs: in beziehungsweise im Osterwald (Flecken Salzhemmendorf). Das heißt: Die Weser ist viel näher als die Leine. Weserbergland statt Leinebergland.

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Gastbeitrag: „Border Collie/Mischling aus Zeitmangel abzugeben“

Solche Anzeigen gibt es zuhauf. Ich habe meine „Golden Border“-Hündin Kira vor etwa anderthalb Jahren mit einem ähnlichen Abgabegrund bekommen. Lange hatte ich mit mir gerungen, ob ich mich als Neuhundehalter nicht vielleicht mit einem Hund beziehungsweise einem Mischling einer als so anspruchsvoll geltenden Rasse übernehme. Glücklicherweise habe ich mich nicht abschrecken lassen, denn Kira ist für mich der beste Hund der Welt. Ich bin allerdings der Meinung, dass jeder Hund für seinen Menschen der beste Hund der Welt sein soll, demnach muss es viele beste Hunde geben!

Keks oder Gassi? Border Collies und anderen Arbeitsrassen wird nachgesagt, dass sie schnell unterfordert sind. (Foto: Karin Götting)
Keks oder Gassi? Border Collies und anderen Arbeitsrassen wird nachgesagt, dass sie schnell unterfordert sind. (Foto: Karin Götting)

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Hundeblog-Adventskalender-Gewinnspiel: Gewonnen haben…

Danke für die tollen Coverhunde! So ist jedes virtuelle Türchen des ersten Hundeblog-Adventskalenders etwas ganz Besonderes geworden.
Danke für die tollen Coverhunde! So ist jedes virtuelle Türchen des ersten Hundeblog-Adventskalenders etwas ganz Besonderes geworden.

Heute darf ich noch, oder? Happy new year! Frohes neues Jahr! Möge es ein buntes und fröhliches Jahr für uns alle werden. Bevor ich euch erzähle, warum ich zwischen den Jahren wenig Zeit fürs Bloggen hatte, will ich die Gewinner des ersten Hundeblog-Adventskalender-Gewinnspiels verkünden. Ich weiß doch, dass ihr ganz gespannt wartet, weil es so tolle Preise zu gewinnen gab.

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Der Futtertester

Wie die aufmerksamen Hundeblog-Leser wissen, gehöre ich nicht zu den Barfern. Ich habe jahrelang Platinum-Trockenfutter gefüttert. Meistens Lamm. Das schmeckte und bekam dem kompletten Plüschquartett – bis ich das halbe Rudel alters- beziehungsweise krankheitsbedingt auf Nierendiätkost setzen musste. Mit dem „One fits all“-Konzept, also meiner „Ein Futter für alle“-Taktik war es vorüber. Und da ich mich über das Marketing von Platinum ohnehin mehrfach richtig doll geärgert hatte, habe ich vor über einem Jahr angefangen, nach einem alternativem Hundefutter zu suchen. Leider nicht wirklich erfolgreich. So kam das Probierpaket von Markus-Mühle in diesem Herbst genau zum rechten Zeitpunkt: ein ganzer Beutel der neuen Sorte „Black Angus“.

Einige Brocken Markus-Mühle „Black Angus“ Senior: Etwas größer sind die Portionen dann aber doch, die Skipper in seinem Napf findet.
Einige Brocken Markus-Mühle „Black Angus“ Senior: Etwas größer sind die Portionen dann aber doch, die Skipper in seinem Napf findet.

Skipper, der inzwischen einzig verbliebene Futtertester, ist nicht anspruchsvoll. Wie fast alle kastrierten Hunde fristet mein Plüschbub sein Leben als eine immerwährende Diät. Die Portionen sind – aus seiner Sicht – immer zu klein. Ich dagegen bin anspruchsvoll: Das Futter soll – aus meiner Sicht – anständig riechen und auch als Leckerli nutzbar sein; die Futterbrocken sollen nicht zu groß sein; das, was wieder rauskommt aus dem Hund, soll von fester Konsistenz und möglichst geringem Volumen sein. Am wichtigsten aber ist das Gefühl, dass das Futter der Gesundheit meines Hundes eher zuträglich als abträglich ist. Dazu nehme ich als ersten Anhaltspunkt: glänzendes Fell und gesunde Haut.

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Gastbeitrag: Bellogebühr statt Hundesteuer

Ralf Kleyer aus Hemmingen hat eine gute Idee: die Bellogebühr. Und er setzt sich dafür auch aktiv ein. Was hinter seiner Idee steckt, beschreibt er in einem Gastbeitrag.

Mein Name ist Ralf Kleyer und ich bin Ratsherr in der Stadt Hemmingen. In dieser Woche habe ich, unterstützt durch einen Kollegen, die Abschaffung der Hundesteuer und die Einführung einer „Bellogebühr” beantragt. Falls ihr euch fragt: Bellogebühr? Was ist das?
Ich will es euch erklären.

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